Malerei 23

Ein Ausstellungsprojekt der Kunstakademie Münster und des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe in Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Tecklenburg

STADTLandschaften

Der Ausstellungstitel STADTLandschaften umfasst den Facettenreichtum städtischer und ländlicher Räume und all ihrer Mischformen dazwischen.

Denn wo endet die Stadt und beginnt das Land? So werden Hausgärten und Grünanlagen zu privaten und öffentlichen Biotopen im urbanen Raum; gleichzeitig weisen weitreichende Kulturlandschaften anhaltend um sich greifende Eingriffs- und Gebrauchsspuren des Menschen in der Natur auf. Vororte, Speckgürtel und ihre Zufahrtswege changieren zwischen eigener Enklave und Anhängsel größerer Ballungsräume.

Viele wandelten auf den Spuren Otto Modersohns in Tecklenburg

Über 50 Gäste beim vierten westfälischen „Walk and Talk“/Wanderung mit anschließendem Museumsbesuch

Tecklenburg. Mehr spontane Gäste als geplante Plätze – der vierte westfälische „Walk and Talk“ war nicht nur zahlenmäßig ein voller Erfolg. Westfalen-e.V.-Vorsitzender Manfred Müller begrüßte vor dem „Haus des Gastes“ mehr als 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die bei der Tour auf dem „Teutoschleifchen Modersohns Spuren“ die Wirkungsstätten des bekannten westfälischen Malers kennenlernten. Besonders bedankte sich Müller natürlich bei Vorstandsmitglied Kirsten Weßling, die die Wanderung organisiert hatte.

Alexia Finkeldei, Geschäftsführerin des Tecklenburger Tourismus e.V., kündigte in ihrer Begrüßung ein besonderes Naturerlebnis in Kombination mit dem außergewöhnlichen Ensemble der Tecklenburger Fachwerkhäuser an – was die Besucherinnen und Besucher dann anhand der Perspektiven, die Otto Modersohn für seine Motivwahl genutzt hat, anschaulich nachvollziehen konnten. Auf dem so genannten „Premium-Wanderweg“, der einen hohen Anteil an natürlichen Wegen und Pfaden aufbietet, boten sich immer wieder Orte, die den Maler zu seinen Werken inspiriert hatten.

Beck-Nolde

Im Jahre 1952 kam es in der renommierten Hamburger Galerie Commeter für den aufstrebenden Maler Herbert Beck (*1920 Leipzig, +2010 Tegernsee) zu der richtungsweisenden Begegnung mit dem 85-jährigen Malerfürsten Emil Nolde

„Die Natur ist stets kostbar“.

Die stete Auseinandersetzung mit dem Thema „Landschaft“ veranlasste Otto Modersohn, die Natur in all ihren Erscheinungsformen, zu jeder Tages- und Nachtzeit und zu allen Jahreszeiten, künstlerisch festzuhalten. Sein gesamtes Leben strebte er, der technisch sehr Versierte, die Zwänge des akademischen Kanons der Düsseldorfer Kunstakademie hinter sich lassend, nach poetischer Empfindsamkeit und Einfühlung in das Wesen der Natur.

Kryal. Vom Verschwinden des Eises.

Das Otto Modersohn Museum Tecklenburg widmet sich mit seiner neuen Ausstellung „Kryal. Vom Verschwinden des Eises“ (30.04. – 25.09.2022) einem hochaktuellen Thema. Kryal bezeichnet in der Ökologie den Lebensraum von Schnee und Gletscher. Mit der Bildhauerin Lena von Goedeke und dem Fotografen Thomas Wrede setzen sich zwei Zeugen der Transformation und des Verschwindens dieses einzigartigen und fragilen Lebensraums auseinander.

Karel Dierickx. Illusionäre Landschaften.

Das Otto Modersohn Museum Tecklenburg öffnet wieder mit einer umfangreichen Schau des belgischen Künstlers Karel Dierickx.

Illusionäre Landschaften. Malerei, Zeichnungen und Bronzen aus drei Jahrzehnten, so der Titel der Ausstellung, vereinen gattungsübergreifend 45 Werke.