Viele wandelten auf den Spuren Otto Modersohns in Tecklenburg

Über 50 Gäste beim vierten westfälischen „Walk and Talk“/Wanderung mit anschließendem Museumsbesuch

Viele wandelten auf den Spuren Otto Modersohns in Tecklenburg

Tecklenburg. Mehr spontane Gäste als geplante Plätze – der vierte westfälische „Walk and Talk“ war nicht nur zahlenmäßig ein voller Erfolg. Westfalen-e.V.-Vorsitzender Manfred Müller begrüßte vor dem „Haus des Gastes“ mehr als 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die bei der Tour auf dem „Teutoschleifchen Modersohns Spuren“ die Wirkungsstätten des bekannten westfälischen Malers kennenlernten. Besonders bedankte sich Müller natürlich bei Vorstandsmitglied Kirsten Weßling, die die Wanderung organisiert hatte.

Alexia Finkeldei, Geschäftsführerin des Tecklenburger Tourismus e.V., kündigte in ihrer Begrüßung ein besonderes Naturerlebnis in Kombination mit dem außergewöhnlichen Ensemble der Tecklenburger Fachwerkhäuser an – was die Besucherinnen und Besucher dann anhand der Perspektiven, die Otto Modersohn für seine Motivwahl genutzt hat, anschaulich nachvollziehen konnten. Auf dem so genannten „Premium-Wanderweg“, der einen hohen Anteil an natürlichen Wegen und Pfaden aufbietet, boten sich immer wieder Orte, die den Maler zu seinen Werken inspiriert hatten.

Nach der Tour konnten die Gäste sich im Garten des Otto-Modersohns stärken, aber auch an der Führung durch die Ausstellung teilnehmen, in der aktuell Werke von Emil Nolde und Herbert Beck präsentiert werden.

Der nächste Spaziergang von Westfalen e.V. führt am 9. September über das Gelände der Landesgartenschau in Höxter. Im Rahmen der Veranstaltungen in der Reihe „375 Jahre Westfälischer Friede“ findet am Freitag, 4. August, ab 19 Uhr ein Friedenskonzert in der Gempthalle in Lengerich statt. Am 20. August, Sonntag, gibt es dann die Großveranstaltung im Maximilianpark Hamm, bei der unter anderem Bundespräsident a.D. Christian Wulff sowie Heimatministerin Ina Scharrenbach sowie Schulministerin Dorothee Feller über die Frage diskutieren, inwieweit der Westfälische Friede eine „Blaupause“ für die Lösung von aktuellen Konflikten sein kann.

Informationen zu beiden Veranstaltungen gibt es unter www.westfalen-ev.de (vor)